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Geschichte

Die Geschichte des Papierfaltens beginnt etwa zur gleichen Zeit wie die Erfindung des Papiers um 110 nach Christus in China. Im fernöstlichen Mittelalter wurde das Papier zu religiösen Zecken gefaltet und es war so wertvoll, dass nur die Oberschicht es sich leisten konnte. Die Verbreitung des Papiers machte die Papierfaltkunst für die breite Masse zugänglich.

Das Wort «Origami» wird 1880 in die Japanische Sprache eingeführt. Es bedeutet «oru» (falten) und «kami» (Papier). Origami-Objekte werden aus einem quadratischen Stück Papier, ohne zu kleben oder zu schneiden, gefaltet. Durch eine japanische Zauberkünstlertruppe wurde 1860 die Papierfaltkunst nach Europa gebracht.

Die Legende von den Papier-Kranichen

Nach einer japanischen Legende versprechen die Götter demjenigen einen Wunsch zu erfüllen, der 1000 Papierkraniche faltet. Nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima, erkrankte die kleine Sadako Sasaki an Leukämie. Sie faltete daraufhin 1600 Kraniche, in der Hoffnung, damit ihre Krankheit heilen zu können. 1955 starb sie. Seitdem sind Origamikraniche in Japan ein Zeichen für Friede und Hoffnung.